Ju-Jutsu Fighting

…ist raufen, sich wehren und sinnvolle Vorbereitung der Kinder auf das „wirkliche“ Leben.
Das Ziel des Wettkampfsystems ist es, eine möglichst realistische Verteidigungssituation zu symbolisieren. Ein Wettkämpfer ist im Kampf einer Situation ausgesetzt, in der er sich behaupten muss. In einer Wettkampfsituation werden Reaktionsfähigkeit, Ausdauer, Schnelligkeit, mentale und körperliche Belastbarkeit und eine optimale Technikausführung gefordert. Ebenfalls muss ein Kämpfer taktisch kämpfen können und sekundenschnell seine Techniken umstellen können. Die Kampfrichter sind angewiesen, darauf zu achten, dass die Techniken von den Kämpfern kontrolliert ausgeführt werden.
Das wichtigste am Sport sollte jedoch immer im Vordergrund stehen, und das ist der Spaß am Sport und damit auch das Fairplay.
In Deutschland gibt es verschiedene Arten von Turnieren, auf denen sich die Kampfsportler messen können:
Nachwuchsturniere 
Qualifikationsturniere Landesmeisterschaften Gruppenmeisterschaften Nord sowie Deutsche Einzelmeisterschaften
Internationale Turniere
Bundesliga

Ju-Jutsu Fighting
…wird auf einer Mattenfläche von 12 x 12 Metern ausgetragen. Es sind ein Haupt- oder Mattenkampfrichter (HK) und zwei Seitenkampfrichter (SK) sowie ein Tischkampfrichter im Einsatz. Die Kampfzeit eines Kampfes beträgt 1 x 3 Minuten, in den jüngeren Altersklassen 1 x 2 Minuten. Es wird gemäß der internationalen Vorgaben mit rotem oder blauem Gürtel gekämpft. Das Tragen einer Schutzausrüstung, bestehend aus Schienbein- und Spannschützer, Handschützer ist Pflicht, bei der Jugend sind ebenfalls der Zahnschutz und bei Jungen ein Tiefschutz Pflicht. Schienbein- und Spannschützer sowie Handschützer müssen in der Gürtelfarbe getragen werden. Erstaufgerufener bei einem Kampf trägt rot, Zweitaufgerufener blau.

Die drei Teile des Kampfes:
Im ersten Teil versuchen die Kämpfer, durch Schläge und Tritte (Atemitechniken) zu punkten. Bei Atemitechniken zum Kopf wird auf eine kontrollierte Ausführung geachtet.
Zum ersten Teil gehören auch Atemitechniken zum Körper, welche ebenfalls kontrolliert ausgeführt werden müssen, jedoch mit etwas stärkerem Kontakt erlaubt sind (Halbkontakt). Hier sind gerade Techniken erlaubt.
In den zweiten Teil
… sollten beide Kämpfer nach ca. 20 Sekunden mit dem Griffkontakt übergegangen sein. In diesem Teil wird versucht, den Gegner ausschließlich durch einen Wurf oder einen Hebel zu Boden zu bringen.
Den dritten Teil
… bildet der Bodenkampf. Hier ist das Ziel, seinen Gegner 10/15 Sekunden mit Hilfe einer Festlegetechnik zu halten oder ihn durch eine Würge- oder Hebeltechnik vorzeitig zur Aufgabe zu bringen.

 

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